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Blau zeigt den heutigen Verlauf des Hellbaches. Die heutige grosse Strassenbrücke gab es noch nicht. Auf der heutigen feuchten Wiese lag der Mühlenteich, der den Zufluss für eine Wassermühle unter einer weiteren, heute nicht mehr vorhandenen Brücke bildete.
Um das Herrenhaus liegt noch ein breiter Wassergraben. Eine Brücke führt von Süden auf die Burginsel. Wo der Pavillon heute steht, ist noch Wasser.
Ein weiterer Graben führt um den inneren Hof mit Inspektorhaus und Pferdestall. Von vorne führt eine Brücke darüber. Es gibt bereits mindestens Vorläufer von drei der späteren sechs äusseren Hofbebäude.
Damals in der sogenannten "kleinen Eiszeit" gab es in und um Westenbrügge, wie in ganz Mecklenburg, noch viel mehr Wasser, das sich heute gefroren an den Erdpolen findet. Und vielleicht derzeit auch mal wieder etwas auftaut.
Das "Global Whining" wegen "Global Warming" ist wohl sowieso nur "Hot Air", denn es erledigt sich durch das Ausgehen des Erdöls bevor unsere Kleinkinder so alt sind wie wir. Da bisher immer noch kein gleichwertiger Energieersatz in Sicht ist, haben wir dann damit eher etwas Handfestes zum Jammern.
Grün zeigt die heutige Lindenallee, damals ein formvollendeter Barockgarten, den jeder Reisende passierte.
Die Alleen des späteren Lindenkreuzes führen vom Herrenhaus zum Pfarrhaus, das noch nicht steht, und vom Ortseingang zum (neuen) Kirchhof.
Das Pfarrhaus wird in Kürze dort stehen, wo das grüne Ende der Lindenallee auf den braunen Weg stösst.
Braun zeigt den heutigen Weg um das Dorf.
Interessant: Der Weg führte damals noch innen herum. Was wir heute als Front des Pfarrhauses sehen, war in Wirklichkeit die rückwärtige Gartenseite, von deren wunderbarem Wintergarten man nach Westen über den Pastoracker blicken konnte.
Diese Blickrichtung bietet noch heute unbeschreibliche Sonnenuntergänge.
Was heute die parkgewandte Rückseite ist, war früher die Vorder- und Eingangsseite des Pfarrhauses.
Der Weg führt auch innerhalb des heute noch vorhandenen Weymannschen Solls oder Teiches vorbei, nicht ausserhalb.
Und heute?
Deutlich ist das Lindenkreuz aus der Luft erkennbar.

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Quelle: Staatsarchiv, Schwerin - Luftfoto: Borries von Müller
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