Bolland historisch

Bolland liegt zwischen Krempin und Alt Karin. Es war ein Gut, das zu Westenbrügge gehörte. An Land gemessen war es eher ein Grossbauernhof damaligen Standards von 185.8 ha gegenüber 758.2 ha von Westenbrügge.

Max von Müller teilte die Güter unter seinen Söhnen Ernst (Bolland) und Wolfgang (Westenbrügge). Wolfgang ist der Vater des heute in Berlin lebenden Erben Andreas von Müller. Der gesamte Hof von Bolland, einschliesslich des sehr stabilen Wohnhauses wurde in der DDR Zeit von der NVA gesprengt.

Heute erinnert nur ein grosser Haufen Steine am Strassenrand und die Kastanie, die vor dem Gutshaus stand, an Bolland. Sie blüht alljährlich inmitten eines freien Feldes.


Wohnhaus, oben Kastanienblätter


Wohnhaus von Nordosten


Die Westenbrügger besuchen Bolland


Blick von Norden


Die Bolland Kastanie in Blüte


Die Bolland Kastanie im Rapsfeld (Mouse Over)

Quelle: Dr. Andreas von Müller,
Grossherzogl. Meckl. Schwerinscher Staatskalender 1917