Warum die östliche Rondellzufahrt nicht gepflastert wird

Die kurze Antwort: Das Grundstück gehört der Gemeinde.

Das Grundstück kann nicht bebaut werden, muss von der Gemeinde gemäht, Schnee beräumt (was die einfach vergessen) und von Schlaglöchern befreit werden (Verkehrssicherungspflicht). Wenn die es verkaufen würden, könnten Sie Grundsteuer dafür einnehmen. Wir hatten einen Tausender geboten und einige Pflastersteine schon mal bereit gelegt.

Es begann ein schier endloses Hin und Her. Ein höherer Preis sollte her, ein Streifen sollte abgetrennt werden, zu dem Zweck sollte vermessen werden, ein weiteres Grundstück sollte dazu übergeben werden. Vorläufiges ! Endergebnis: ca. 5300 Euro. Für ca. 1000 qm, die wir dann pflastern, unterhalten, mähen, und Grundsteuer bedienen. Das Hin und Her nahm kein Ende. Es liess sich kein Ergebnis erzielen.

Schliesslich wollte man das Rondell vor dem Herrenhaus als Baugrundstück verkaufen und mit einen Einfamilienhaus bebauen ! Dem setzte allerdings der Denkmalschutz einen Stop vor.

Im Westen kennt man eher die Denkmalschützer als Bremser und die Restbürokraten teilweise sogar als Förderer. Im Osten ist es umgekehrt.

Bevor die aus dem alten politischen System übernommenen Beamten nicht in Pension geschickt worden sind, wird es mit diesem Land wirtschaftlich nicht aufwärts gehen. Tausende junger Leistungsträger alljährlich werden weiterhin an benachbarte Bundesländer verloren gehen. Jede Verwaltungsreform, jede Steuerkürzung spart einige Beamte ein und nützt Mecklenburg.

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